literatur

vortraege

Bürgerbeteiligung in der Projektentwicklung Bürgerbeteiligung in der Projektentwicklung
Erfahrungen, Erwartungen und Erkenntnisse zu Bürgerbeteiligungsverfahren von Politikern, Praktikern und Wissenschaftlern bilden das Herzstück des Buchs „Perspektiven der Immobilienwirtschaft – Bürgerbeteiligung in der Projektentwicklung“. Die heterogenen Hintergründe der Autoren bieten eine große Bandbreite von Blickwinkeln auf Bürgerbeteiligung bei Immobilienprojekten. Neben namhaften Vertretern der Branche kommen zu Wort: Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Keitel (BDI), Dr. Stephan Articus (Deutscher Städtetag), Prof. Dr. Walter Siebel (Universität Oldenburg) und viele mehr. Ergänzt werden diese Perspektiven durch eine Studie der Universität Wuppertal zur Entwicklung und Relevanz von Bürgerbegehren bei Immobilien- und Stadtentwicklungsprojekten seit 1956.

ZIA (Hg.): Bürgerbeteiligung in der Projektentwicklung. Immobilienmanager 2013.

 

Titel_Verändern_WissenVerändern durch Wissen

Seit »Stuttgart 21« verkörpert Bürgerbeteiligung wieder die Möglichkeit, Demokratie aktiv mitzugestalten: Immer mehr Menschen bekunden ihren Willen, mitzureden und mitzuentscheiden – oft lautstark und manchmal schrill. Aber auch die Politik erkennt zunehmend die Bedeutung bürgerschaftlicher Teilhabe – vor allem, wenn es um die Umsetzung des »Gemeinschaftswerks Energiewende« geht. Doch wie kann das in der Gesellschaft vorhandene Wissen beispielsweise für die Realisierung großer Infrastrukturprojekte nutzbar gemacht werden? Wie müssen Partizipationsmodelle beschaffen sein, um demokratisch legitimierte und von der Bevölkerung akzeptierte politische Entscheidungen hervorzubringen? Das hochkarätige Autorenteam liefert inspirierende, manchmal auch provozierende Antworten auf diese Fragen und leistet so einen wertvollen Beitrag zur Belebung unserer demokratischen Kultur.
 
Klaus Töpfer, Dolores Volkert, Ulrich Mans (Hg.): Verändern durch Wissen: Chancen und Herausforderungen demokratischer Beteiliung: von „Stuttgart 21“ bis zur Energiewende. Oekom Verlag 2013.

 

 

Bürgerbeteiligung_hinaus

Über Bürgerbeteiligung hinaus
Bürgerbeteiligung und Stadtentwicklung – ein Thema mit langer Geschichte, ein Thema zudem, das derzeit besondere Aufmerksamkeit genießt. Anlass genug, es einmal auf den Prüfstand zu stellen und zu fragen: Sind die alten Konzepte und Begriffe von Beteiligung noch tauglich? Weisen die Forderungen nach Mehr Beteiligung in die richtige Richtung? Und: Wie schlägt sich das alles vor Ort nieder? Verändert sich der Alltag der Bürgerbeteiligung? Welche neuen Entwicklungen sind zu beobachten?
Fragen wie diese werden in Analysen und Reportagen aus der Praxis behandelt. Und natürlich wird auch gefragt, was aus den Befunden und Beobachtungen folgt, welche Konsequenzen zu ziehen sind.

Klaus Selle: Über Bürgerbeteiligung hinaus. Stadtentwicklung als Gemeinschaftsaufgabe? Analysen und Konzepte. Verlag Dorothea Rohn – Edition Stadtentwicklung 2013.

 

U1_978-3-498-07254-4.inddDie neue Macht der Bürger
Viele Menschen in Deutschland erheben Einspruch: Sie protestieren gegen die Errichtung neuer Stromtrassen und Windräder, gehen auf die Straßen gegen den Ausbau von Flughäfen und Bahnhöfen, zelten gegen Kapitalismus und Bankenmacht. Sie gründen Initiativen gegen neue Schulformen, demonstrieren gegen Zensur im Internet und gegen Atomkraft. Die Bundesrepublik ist in Bewegung geraten wie seit den achtziger Jahren nicht mehr. Gibt es etwas, das die unterschiedlichen Proteste verbindet? Zeugen sie von einer Herausforderung für die Demokratie oder vielmehr von deren Lebendigkeit? Was treibt die Beteiligten an? Von Hamburg bis München: Diese Studie unternimmt eine Reise quer durch die deutsche Protestlandschaft und interviewt die Aktiven vor Ort. Wofür oder wogegen engagieren sie sich? Was erhoffen sie sich von der Demokratie? Und wie ist ihr Blick auf Politik und Gesellschaft?

Franz Walter et al: Die neue Macht der Bürger. Was motiviert die Protestbewegungen? Rowohlt 2013.

 

 

Geld_nichtWas man für Geld nicht kaufen kann
Darf ein Staat Söldner verpflichten, um Kriege zu führen? Ist es moralisch vertretbar, Leute dafür zu bezahlen, dass sie Medikamente testen oder Organe spenden? Dürfen Unternehmen gegen Geld das Recht erwerben, die Luft zu verpesten? Fast alles scheint heute käuflich zu sein. Wollten wir das so? Und was könnten wir dagegen tun? Die Regeln des Marktes haben fast alle Lebensbereiche infiltriert, auch jene, die eigentlich jenseits von Konsum und Mehrwert liegen sollten: Medizin, Erziehung, Politik, Recht und Gesetz, Kunst, Sport, sogar Familie und Partnerschaft. Ohne es zu merken, haben wir uns von einer Marktwirtschaft in eine Marktgesellschaft gewandelt. Ist da nicht etwas grundlegend schief gelaufen?

Michael J. Sandel: Was man für Geld nicht kaufen kann. Die moralischen Grenzen des Marktes. Ullstein 2012.

 

EinfachNurDagegenEinfach nur dagegen
Stuttgart 21, Olympia 2018: nein, danke – Warum sind wir gegen alles? Die Atomkatastrophe in Japan hat gezeigt, welch desaströse Kehrseite moderne Technologien haben können – und dass wir die Zukunft unserer Kinder damit aufs Spiel setzen. Dennoch tun wir dies auf ebensolche Weise, wenn wir uns dem Wandel dauerhaft verweigern. Und Bedenken haben derzeit Konjunktur, „Wutbürger“ wurde zum „Wort des Jahres“. Der Protest gegen die Münchner Olympiabewerbung und die Revolte gegen den neuen Bahnhof in Stuttgart sind nur die jüngsten Beispiele für ein Phänomen, das in Deutschland um sich greift: das Dagegen-Sein.

Gerhard Matzig: Einfach nur dagegen. Wie wir unseren Kindern die Zukunft verbauen. Goldmann 2011.

 

cover-handbuch-buergerbeteiligungHandbuch für eine gute Bürgerbeteiligung
Die Modernisierung und der Ausbau unserer Verkehrsinfrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung für Wohlstand und Wirtschaftswachstum. Gerade für den für Deutschland so wichtigen Export von Gütern sind wir auf ein gutes Transportsystem angewiesen. Auch die Bürgerinnen und Bürger müssen und wollen mobil sein, nicht nur beim Weg zur Arbeit, zur Ausbildung oder zum Einkaufen, sondern auch in der Freizeit. Die Stärkung umweltfreundlicher Verkehrsträger, wie z.B. der Schiene, ist ohne den Ausbau der entsprechenden Infrastruktur ebenfalls nicht möglich. Gleichzeitig führen Verkehrsinvestitionen jedoch häufig zu Belastungen für die in ihrer Nähe lebenden Menschen insbesondere durch Lärmemissionen. Proteste und Widerstände gegen den Ausbau der Verkehrswege sind die Folge.

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Hg.): Handbuch für eine gute Bürgerbeteiligung. Planung bei Großvorhaben im Verkehrssektor. November 2012.

 

Bürgerbeteiligung_KommunenBürgerbeteiligung in Kommunen
Ohne Zweifel sind die finanziellen wie personellen Leistungsmöglichkeiten der Städte in den verschiedenen Bereichen der Daseinsvorsorge heutzutage zunehmend eingeschränkt. Hohe Schuldenstände oder etwa der Status als Haushaltssicherungs- oder Nothaushaltsgemeinde belegen dies anschaulich. Diese Einschränkungen der Leistungsmöglichkeiten lenken die Hoffnung auf ein finanzielles, vor allem aber ein tatkräftiges Engagement von Bürgerschaft und Wirtschaft – insgesamt der Zivilgesellschaft. Derartige Verantwortungsübernahme ist die eine Seite der Medaille, die andere ist geprägt durch verstärkte Forderungen nach Beteiligung, Mitsprache und Mitentscheidung.

Deutsches Institut für Urbanistik (Hg.): Bürgerbeteiligung in Kommunen. Anmerkungen aus der Stadtforschung zu einer aktuellen Herausforderung. Difu-Impulse 3/2012.

 

skript_04Bürgerbeteiligung als Weg zur lebendigen Demokratie
Die Zahl der Bürger/innen, die sich in kommunalen Beteiligungsprozessen engagieren, ist im Vergleich zu anderen Engagementbereichen gering. Lediglich 7 % der 23 Millionen Engagierten in Deutschland geben an, sich am Wohnort in Beteiligungsprozesse einzubringen. Nur wenige Bürger/innen glauben nämlich, dass die Ergebnisse von Beteiligungsprozessen auch tatsächlich  in die Realität umgesetzt werden. In Politik und Verwaltung wiederum scheuen viele Entscheider/innen die Zusammenarbeit mit den Bürger/innen vor Ort. Dies vielfach auch deshalb, weil sie befürchten, Macht abgeben zu müssen. Helmut Klages, Ralph Keppler und Kai Masser beschreiben in ihrer Veröffentlichung den »Teufelskreis«, der aus den gegenseitigen Vorbehalten der Bürger/innen und Entscheider/innen entsteht und machen Vorschläge für seine Überwindung.

Helmut Klages, Ralph Keppler, Kai Masser: Bürgerbeteiligung als Weg zur lebendigen Demokratie. Stiftung Mitarbeit 2009.

Titelbild_Vielfältige DemokratieVielfältige Demokratie
Kernergebnisse der Studie „Partizipation im Wandel – Unsere Demokratie zwischen Wählen, Mitmachen und Entscheiden“
Die Demokratie in Deutschland ist vielfältiger geworden. Doch wie passen die neuen Beteiligungswege in unsere Demokratie? […] Gut erforscht und empirisch untersucht sind die Voraussetzungen und Qualitätskriterien für mehr und gute Bürgerbeteiligung, sowie die Wirkung und Akzeptanz einzelner Beteiligungsformate und ihrer Ergebnisse bei den Bürgern. Wenig erforscht sind dagegen bislang die Wirkungen von Bürgerbeteiligung auf das Funktionieren der Demokratie, und insbesondere ihre Rückwirkungen auf das Funktionieren ihrer repräsentativen Institutionen. Die vorliegende Studie […] möchte einen Beitrag dazu leisten, diese Forschungslücke zu schließen.

Bertelsmann Stiftung, Staatsministerium Baden-Württemberg (Hrsg.): Vielfältige Demokratie. Kernergebnisse der Studie „Partizipation im Wandel – Unsere Demokratie zwischen Wählen, Mitmachen und Entscheiden“, 2014

Download: Vielfältige Demokratie

Informationen zur vollständigen Studie
Bertelsmann Stiftung, Staatsministerium Baden-Württemberg (Hrsg.): „Partizipation im Wandel. Unsere Demokratie zwischen Wählen, Mitmachen und Entscheiden“, 1. Auflage 2014

 

 

DIVSI-Studie-Beteiligung-im-Internet

Von Clicktivisten und echten Engagierten: Was ist Beteiligung im Internet?
Zwei Jahre lang hat die Enquetekommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des deutschen Bundestages gearbeitet, um das Internet zu verstehen – in seinen Auswirkungen und in seiner praktischen Anwendung. Die nächstliegende Erprobung bot der Prozess selbst an: Die Bürgerinnen und Bürger sollten sich beteiligen, ihre eigenen Ideen und Kommentare in die Arbeit einfließen lassen. Das Ergebnis lässt sich auf den ersten Blick sehen: 12.579 Mitglieder der Online-Plattform „EnqueteBeteiligung“ haben 494 Vorschläge gemacht, 2.356 Kommentare hinterlassen und 14.602 Stimmen abgegeben.

Auf den zweiten Blick folgt die Frage: Ist das gut oder schlecht, viel oder wenig, hilfreich oder belastend und vor allem: Was ist aus dieser Form der Bürgerbeteiligung geworden?

Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet / Institut für Medien und Kommunikationsmanagement Universität St. Gallen:
DIVSI-Studie zu Bereichen und Formen der Beteiligung im Internet – Ein Überblick über den Stand der Forschung, April 2014

Download: Webseite des DIVSI, als PDF

 

Mediation_RahmenMediation gestaltet Planungskultur
Menschen machen sich zunehmend Gedanken um die Zukunft. Sie wollen wissen, wie sich ihre Umgebung verändert. Sie scheuen keine Konflikte, weil ihnen die Frage, wie sie künftig leben wollen, zu wichtig ist. Die vielfältigen Aufgaben der Städte und Gemeinden haben prinzipiell das Anliegen, Zukunft so zu gestalten, dass Konflikte bewältigt und gute Lösungen gefunden werden. Das passiert aber nicht einfach von selbst, sondern braucht konsensuale Wege. Mediation ist eines der Verfahren, das den Konsens zum Ziel hat. Was hat nun die erwähnte Mediation mit Bürgerbeteiligung zu tun? Begonnen hat die kommunikative Prozessbegleitung im öffentlichen Bereich mit dem Wunsch nach mehr Bürgerbeteiligung. Die vielfältigen Formen der Bürgerbeteiligung sind wichtige Bausteine, die Sichtweisen, Anforderungen und Belange von möglichst vielen Bürgern in öffentliche Projekte einzubinden.

Kristina Oldenburg: Mediation gestaltet Planungskultur. Wie gute Kommunikation ein Erfolgskompass für öffentliche Projekte wird.
DSK-Depesche – Zeitung für Stadt- und Grundstücksentwicklung Dezember 2013.
Download: Depesche Mediation

 

 

ExpertenrundeHamburger Expertenrunde: Bürgerbeteiligung muss frühzeitig erfolgen
Experten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutierten auf Einladung der CDU-Fraktion über neue Partizipationsformen. Bürger beteiligen, bevor alles entschieden ist. Unter diesem Motto lud die CDU-Fraktion der Hansestadt Hamburg Anfang November zu einer öffentlichen Diskussion im Kaisersaal des Hamburger Rathauses über das Thema Bürgerbeteiligung bei Planungsprozessen. Dr. Weinstock gehörte zusammen mit dem Stuttgart 21-Schlichter Dr. Heiner Geißler, Dr. Manfred Brandt von Mehr Demokratie e.V. sowie Franz Reinhard Habbel vom Deutschen Städte- und Gemeindebund dem von der CDU-Fraktion eingeladenen Expertenpanel an. Moderiert wurde die hochkarätige Veranstaltung von Karin Prien, MdHB und Wirtschaftsexpertin der Hamburger CDU-Fraktion.

Hamburger Expertenrunde: Bürgerbeteiligung muss frühzeitig erfolgen.
DSK-Depesche – Zeitung für Stadt- und Grundstücksentwicklung Dezember 2013.
Download: Depesche Hamburger Expertenrunde

 

 

dstgbDStGB Dokumentation N°117 Bürgerbeteiligung bei kommunalen Vorhaben und in der Stadtentwicklung
Städte und Gemeinden erleben immer mehr, dass sich die Bürgerschaft
aktiv bei den sie betreffenden kommunalen Grundsatzentscheidungen
einbringt. Kommunalverwaltungen und
Kommunalpolitik räumen dem Thema „Bürgerbeteiligung“
einen hohen Stellenwert ein. Sie sind beim Thema Bürgerbeteiligung
und Bürgernähe Vorreiter der politischen Ebenen.
Die Mitwirkung reicht dabei über die Gestaltung ihres eigenen
Stadtviertels, zu geforderten Verbesserungen im Bereich
von Kindergärten und Schulen, das Veto gegen die Privatisierung
von Stadtwerken und Vorschlägen zur Haushaltskonsolidierung
sowie zu Investitionsmaßnahmen (Bürgerhaushalt)
bis hin zur aktiven Beteiligung bei Planungsverfahren.

DStGB: Verlagsbeilage „Stadt und Gemeinde INTERAKTIV“  Juni 2013
Download:
Doku117_Bürgerbeteiligung

 

Stadtpilot_Rahmen207stadt:pilot spezial: Bürgerbeteiligung mit Wirkung gestalten
Bürgerbeteiligung ist zu einem festen Bestandteil in der integrierten Stadtentwicklung geworden. Kaum ein Projekt, kaum ein Verfahren, in dem Bürger nicht beteiligt werden. Mitunter ist deswegen von „Beteiligungseuphorie“, ja sogar von „Beteiligungswut“ die Rede. Die darin mindestens latent mitschwingende Kritik macht deutlich, dass es Zeit ist, genauer hinzuschauen. Um was für eine Art von Beteiligung handelt es sich eigentlich? Wer will, wer kann und soll beteiligt werden? Wie erreicht man einander? Und von wem geht der entscheidende Impuls aus – direkt von den Stadtbewohnern oder doch eher von der Stadtverwaltung? […] In den vergangenen zwei Jahren wurden im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik 15 Pilotprojekte unterstützt und ausgewertet. Trotz unterschiedlicher Planungsprobleme, Maßstäbe und Dringlichkeiten  hatten sie ein gemeinsames Ziel: eingefahrene Wege zu verlassen und transparente Prozesse zu entwickeln, um mit den Bürgern auf eine vertrauensvolle Weise ins Gespräch zu kommen.

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung; Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung: stadt:pilot spezial: Bürgerbeteiligung mit Wirkung gestalten. Sonderausgabe Juni 2013
Download: stadt:pilot Bürgerbeteiligung mit Wirkung gestalten

 


facebook_VortragDialog mit dem Bürger: Mit wem wann wie kommunizieren?
Was und wer treibt den bürgerlichen Protest? Welchen Einfluss haben neue Medien auf die Kommunikation mit dem Bürger?
Welche Kommunikationskanäle sind für die einzelnen Bezugsgruppen angemessen? Diese Fragen und andere werden in diesem Vortrag beantwortet. Zudem werden unterschiedliche Lösungsansätze präsentiert. Im Zentrum stehen dabei Online-Lösungen zum Thema Projektentwicklung.

 

 

 

Dr. Marc Weinstock, Vortrag Berliner Immobilienrunde 17. April 2013, Praxisseminar: Bürgerbeteiligung bei der Projektentwicklung
Download: Vortrag_Immobilienrunde

 

 

Wie aus MDSKDepesche22012einungsvielfalt ein konstruktiver Bürgerdialog wird. Neue Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung bei städtebaulichen Projekten.
Partizipation – ein Begriff, den vor wenigen Jahren kaum jemand kannte – ist heute in aller Munde. Mehr Menschen denn je bringen sich aktiv ein, wenn es darum geht, ihr Lebensumfeld zu gestalten: Sie wollen mit entscheiden, wie ungenutzte Stadtbrachen entwickelt werden können, ob ein neues Shopping-Center in der Innenstadt gebaut werden soll und wie die Verkehrsinfrastruktur in ihrem Stadtteil ausgebaut werden kann. Für Verwaltung, Politiker und Investoren geht es nicht mehr um die Frage, ob sie für oder gegen mehr Partizipation sind, sondern nur noch um die Frage, wie am besten auf das veränderte Verhalten der Öffentlichkeit und den weit verbreiteten Wunsch nach mehr Mitbestimmung reagiert werden sollte.

Marc Weinstock: Wie aus Meinungsvielfalt ein konstruktiver Bürgerdialog wird. Neue Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung bei städtebaulichen Projekten.
DSK-Depesche – Zeitung für Stadt- und Grundstücksentwicklung 2/2013.
Download: Depesche_KonstruktiverBürgerdialog

 

Online_VerfahrenRahmenBürgerbeteiligung durch Online-Verfahren?
Lange Zeit galten die Deutschen im internationalen Vergleich als protestfaul. Spätestens seit den Demonstrationen gegen das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 ist diese Wahrnehmung ins Wanken geraten. Die Bürger wollen mehr direkten Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen – und nicht nur periodisch Vertreter wählen, die für sie entscheiden. Das belegt auch eine aktuelle Emnid-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Demnach wünschen sich knapp 90 Prozent der Bürger mehr Mitsprachemöglichkeiten bei Infrastrukturprojekten wie neuen Straßen, Kraftwerken oder Stromtrassen. Jeder zweite Befragte ist außerdem bereit, Möglichkeiten zur Beteiligung während des Planungsprozesses aktiv zu nutzen und sich in seiner Freizeit zu engagieren

Dr. Marc Weinstock, Dr. Frank Burlein: Bürgerbeteiligung durch Online-Verfahren? Immobilien & Finanzierung 01_2013.
Download: Bürgerbeteiligung durch Online-Verfahren